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Herzlich Willkommen!

Mir singe Halleluja-
vielleich e betzje stiller
(Original: „Mir singe Alaaf“ | Brings)
Süht et och su us, als jing de Welt hück unger
Maach e Leech aan
Nix bliev, wie et wor, alles drop un drunger
Maach e Leech aan
E Leech för die Stadt
Un e Leech för die Lück
Denn mir gläuve do dran
Levve kütt zoröck


Un mir singe HALLELUJA, villeich e betzje stiller
Un dat, wat do wor, kütt janz bestimmp baal widder
Kumm, mer singe HALLELUJA, denn süns sin mir verlore
Un mir singe janz hösch för e besser Morje


Wie ne kleine Panz met Angs em Keller
Maach e Leech an
Doch mir kumme dodurch, luur, et weed allt heller
Maach e Leech an
E Leech för die Jode
Un e Leech för die Schlächte
E Leech för die Krumme
Un för die Gerächte


Kumm, mir singeHALLELUJA, villeich e betzje stiller
Un dat, wat do wor, kütt janz bestimmp baal widder
Kumm, mer singeHALLELUJA, denn süns sin mir verlore
Un mir singe janz hösch för e besser Morje

Esist (noch) nicht die Zeit für ein Halleluja aus voller Kehle.
Die Wunden und Tode... in all dem,was geschehen ist
„draußen“ und in uns „drinnen“,sind noch nichtalle„verwandelt“.

Die Hoffnung ist kein Allgemeingut.
Einige sind voller Tatendrang, wollen den Neuanfang,
andere berappeln sich, machen sich dran...
und wieder andere hat der Mut verlassen.

Ostern, Halleluja... weil’s im Kalender steht?
Den Freunden Jesuginges vor 2.000 Jahren ganz ähnlich.
Sie hatten so viel mit diesem Jesus erlebt.
Er war anders als die anderen... immer auf Augenhöhe mit einem
jeden von ihnen...und dann stirbt er am Kreuzund mit ihm all ihre
Hoffnungen und Träume: alles vergeblich, alles vorbei.

Sie waren verzweifelt und verängstigt,und als es erste Nachrichten
gab, dass er auferstanden sei, dass es doch irgendwie weitergehe,
war das nicht zu glauben...

Da gab es kein „geschmettertes“ Halleluja...
Sie haben sichanfangseingeschlossen und zaghaft gefragt,
kann das wahr sein, kanndas tragen?

Unserer Situation ganz ähnlich:
Die zwei Jünger, die sich enttäuscht auf den Heimweg nach
Emmaus machen,erzähleneinander,wie es ihnen geht mit all ihren
enttäuschten Hoffnungen... sie stehen sich bei... und Jesus kommt
unerkannt hinzu... hört zu,sagtSeines... und in der Gemeinschaft
am Tisch... wird den Freunden klar, wir sind nicht allein...
es gibt ein Morgen.

Die Familie und Freunde, die Nachbarn, dietausenden Helferund
Helferinnen, Menschen aus dem Dorf, die man vorher nicht
kannte... sind die Gemeinschaft, die auf ein Morgen hoffen lässt.

Ohne die aus dem Blick zu verlieren,
denen das Halleluja (noch) nicht über die Lippen kommt.

Dienstag, 5. April 2022

Entscheidung getroffen

Pläne für Filialkirche St. Andreas und Pfarrhaus in Ahrbrück stehen fest

Ahrbrück – Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat in der Eifel und im Ahrtal unvorstellbares Leid gebracht. Viele Menschen trauern um Angehörige, stehen vor existentiellen Fragen und kämpfen mit baulichen Schäden. Auch öffentliche Gebäude sind zerstört worden, wie insgesamt 66 kirchliche Gebäude auf dem Gebiet des Bistums Trier, darunter Kitas, Pfarrheime und -häuser, Kirchen und Kapellen. Bei einer Versammlung am 4. April haben der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, Vertreterinnen und Vertreter des Bischöflichen Generalvikariats in Trier sowie Pfarrer Axel Spiller rund 100 Interessierte über die geplante Profanierung (Entweihung) und die notwendige Niederlegung der Filialkirche St. Andreas sowie die Niederlegung des angrenzenden Pfarrhauses in Ahrbrück informiert.

Das große Ganze in den Blick nehmen

„Es ist ein schmerzlicher Abend für mich als Bischof“, versicherte Ackermann den Gläubigen im Versorgungszelt an der Denntalschule. „Aber ich kann einen Wiederaufbau der Gebäude, so wie sie einmal waren, nicht verantworten. Ich muss das große Ganze in den Blick nehmen.“ Trotz dieser Entscheidung, der intensive Überlegungen und der Austausch mit Verantwortlichen vor Ort vorausgegangen sind, sei das „Kapitel Ahrbrück“ damit nicht abgeschlossen, so der Bischof. Der freiwerdende Platz könne für neue Dinge genutzt werden, etwa für einen kleinen sakralen Gedenk- oder Gebetsraum, der mit Fenstern der bisherigen Kirche bestückt ist. „Wir vom Bistum unterstützen kreative Ideen von Ihnen gerne mit unserem Know-How, wenn Sie das möchten“, versprach Ackermann.

Aufgrund des Standortes sei der Gebäudekomplex bei künftigen Starkregenereignissen bedroht, erklärte Bistumsarchitekt Thomas von der Stein anhand des vorliegenden unabhängigen Sachverständigengutachtens: „Das Pfarrhaus liegt gemäß der vorläufigen Kartierung der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord im Überschwemmungsgebiet der Ahr; die Kirche befindet sich in unmittelbarer Nähe zu diesem Gebiet.“ Es sei anzunehmen, dass bei weiteren Hochwasserereignissen die Gebäude wieder geflutet werden, wie dies bereits 2016 geschehen sei. Das Gutachten führe Schäden auf, die durch die Flut an der Kirche, dem im Kellergeschoss befindlichen Pfarrheim und dem angrenzenden Pfarrhaus entstanden sind, und belege einen wirtschaftlichen Totalschaden. Der Wiederaufbau bei ausschließlicher Berücksichtigung der Flutschäden beliefe sich für das Kirchengebäude auf geschätzte 2,5 Millionen Euro. Zwar könnten die Kosten mit bis zu 80 Prozent durch den Aufbauhilfefonds des Landes getragen werden; die verbleibende Summe müsste allerdings die Kirchengemeinde aufbringen, deren finanzielle Lage dies nicht in vollem Umfang zuließe, wie die zuständige Rendantin Carmen Perling darlegte, selbst wenn die Kirchengemeinde einen Zuschuss zu diesem Eigenanteil in Höhe von 60 Prozent vom Bistum erhielte. Sonderzuschüsse ließe die geplante Haushaltssicherung des Bistums nicht zu, ergänzte Ackermann.

Hinzu kämen weitere notwendige Renovierungsmaßnahmen an der Kirche, die unabhängig von den Flutschäden in den nächsten fünf bis 20 Jahren behoben werden müssten, sagte von der Stein: der Umstieg auf andere, nachhaltigere Energieträger (etwa 60.000 Euro) oder die Neueindeckung des Dachs mit einhergehender Schadstoffsanierung inklusiver neuer Dämmung (insgesamt etwa 270.000 Euro). Diese Maßnahmen an dem Kirchengebäude, das 1967 geweiht wurde, sind nicht vom Aufbauhilfefonds abgedeckt. Die Kirchengemeinde müsste die Kosten tragen und erhielte einen Zuschuss des Bistums in Höhe von 60 Prozent. Zur negativen Bilanz hinzuzurechnen sind hohe Unterhaltskosten (Heizung, Küsterdienst, Anlagenpflege) der Gebäude, die die Kirchengemeinde leisten muss.

Gottesdienstangebot gesichert

Die nun geplante Niederlegung des Kirchengebäudes wird auf etwa 570.000 Euro geschätzt; für das Pfarrhaus 183.000 Euro. Diese Summen werden mit bis zu 80 Prozent vom Aufbauhilfefonds getragen. Die verbleibende Finanzierungslücke für die Kirchengemeinde wird mit 60 Prozent vom Bistum Trier bezuschusst.

Auch ohne Filialkirche ist für Katholikinnen und Katholiken in Ahrbrück der regelmäßige Besuch eines Gottesdienstes möglich: In der Marienwallfahrtskapelle, die etwa 500 Meter von der St. Andreaskirche entfernt liegt, werden zwei Mal im Monat Messen gefeiert; einmal im Monat wird die evangelische Auferstehungskirche für katholische Gottesdienste genutzt. Für größere Feiern und Vorabendmessen (zwei Mal monatlich) steht weiterhin die Pfarrkirche St. Petrus im nahen Kesseling zur Verfügung.

Neben emotionalen Wortmeldungen aus dem Plenum gegen die Profanierung und zur Situation der katholischen Kirche im Allgemeinen gab es auch einige Vorschläge, wie etwas Neues an gleicher Stelle oder in der Nähe des geplanten Neubaugebiets entstehen könnte. Bischof Ackermann sicherte den Menschen Unterstützung und Begleitung zu.

Info: Bei Filialkirchen handelt es sich um Kirchen in einer Gemeinde, die es zusätzlich zur Pfarrkirche gibt.

Hintergrund: Nach Darlegung von Informationen durch die Bauabteilung des Bistums Trier zum Zustand der Gebäude, entstehende Kosten für die Kirchengemeinde und mögliche Folgen hatte sich der zuständige Kirchengemeinderat der Pfarrei Kesseling bereits im vergangenen Jahr nach intensiver Beratung und Diskussion entschlossen, die Entscheidung über die Zukunft der Gebäude an das Bistum zu übertragen. In der Regel wendet sich eine Kirchengemeinde, die sich mit der Frage einer eventuellen Profanierung trägt, an den Bischof. Im weiteren Beratungsprozess können Kirchengemeinde und Pfarrei durch Fachabteilungen des Bischöflichen Generalvikariats beraten werden. Der örtliche Verwaltungs- bzw. Kirchengemeinderat beantragt nach Anhörung der Gottesdienstgemeinde und nach Abschluss des lokalen Beratungsprozesses beim Diözesanbischof die Profanierung. Die Entscheidung, ob eine Kirche profanem Gebrauch zugeführt wird, fällt der Diözesanbischof, allerdings erst nach Anhörung des Priesterrates und aufgrund des Beratungsergebnisses in der Gemeinde. Der örtliche Kirchengemeinderat hatte sich aber in diesem Fall dafür ausgesprochen, die Entscheidung einer Profanierung an das Bistum abzugeben.

(jf)

(Quelle: Bistum Trier)

Die Coronaschutz-Regeln für Gottesdienste haben sich geändert!

Seit dem 24. März 2022 gilt für die Feier öffentlicher Gottesdienste

im Bistum Trier:

- Das Abstandsgebot entfällt.

- Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) oder

- einer Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2

bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen bleibt bestehen.

Auszahlung weiterer Spendengelder an die Betroffenen
der Flutkatastrophe im Juli 2021

Sehr geehrter Damen und Herren,

der Kirchengemeindeverband Altenahr hat im Sommer 2021 ein Spendenkonto eingerichtet, um der Vielzahl der Spender einen Rahmen zu geben, ihre Geldspenden an die Betroffenen der Pfarreiengemeinschaft Altenahr richten zu können. Im November 2021 wurde durch ein einfaches Antragsformular die Möglichkeit gegeben, einen Pauschalbetrag zu erhalten. Alle betroffenen Einwohner, die zum Zeitpunkt der Flut in der Pfarreiengemeinschaft Altenahr gemeldet waren, konnten dieses vereinfachte Antragsverfahren nutzen. Die Anzahl der gestellten Anträge war groß.

Die erste Auszahlung von rund 120.000 Euro fand bis Ende Dezember 2021 statt. In der Zwischenzeit konnten weitere Spendeneingänge verzeichnet werden. Der aktuelle Stand des Spendenkontos ermöglicht dem Kirchengemeindeverband eine weitere Auszahlungsrunde. Daher startet ab Mitte April 2022 die 2. Auszahlung über 300,- Euro an alle bisherigen Antragssteller von November 2021.

Weiterhin bedachten uns Spender zum Ende des Jahres mit einer Vielzahl von Angeboten für die Betroffenen der Flut, von Ferienangeboten, Krippen, Kircheninventar, selbstgestrickten Socken bis hin zu Wandkreuzen und Kleidung. All diese Sachspenden konnten wir vermitteln und viele der Betroffenen damit erfreuen.

Wir bedanken uns bei allen Spendern für Ihre aktive Hilfe und freuen uns darüber, die Menschen der Region weiterhin unterstützen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Pfarreiengemeinschaft Altenahr

Ihr Pastoralteam

Beantragung und Auszahlung von Spendengeldern


Privatpersonen, Gemeinden und Vereine haben auf das Spendenkonto des Kirchengemeindeverbandes Altenahr eingezahlt, um dies den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe der Pfarreiengemeinschaft Altenahr zukommen zu lassen.
Allen Spenderinnen und Spendern ein von Herzen „Vergelts Gott und Danke“ für die Solidarität.
Die Spendengelder sollen nun ausgezahlt werden. Die Auszahlung erfolgt auf Antrag, unabhängig von der Konfession oder einer Religionszugehörigkeit. Das Antragsformular steht ab dem 15. November 2021 auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Altenahr unter www.pfarreiengemeinschaft-altenahr.de zur Verfügung und liegt in gedruckter Form in den Kirchen und an den örtlichen Infopoints aus.
Die Antragsabgabe erfolgt ausschließlich persönlich in der Zeit  


vom 22.11. bis 26.11.2021 und  
vom 29.11. bis 03.12.2021

.  
Die Daten, Orte und Uhrzeiten sind auf dem Antragsformular vermerkt.  Bei Abgabe des Formulars ist eine Betroffenheitsbescheinigung und der Personalausweis vorzulegen.  Die Antragsabgabe ist in allen Orten, unabhängig vom Wohnsitz, möglich.  
Die Zuwendungen betragen 100,00 € pro Haushalt (1. Person) und 50,00 € für jede weitere zum Zeitpunkt der Flut im Haushalt lebende Person.   
 



Liebe Pfarrangehörige in der Pfarreiengemeinschaft Altenahr,


Sie alle sind in verschiedener Art und Weise von der Flutkatastrophe im Ahrtal betroffen:
* Angehörige/Freunde haben ihr Leben verloren oder werden vermisst
* Häuser wurden zerstört und damit das zu Hause genommen
* Betriebe, Weinberge und Infrastruktur wurden vernichtet und damit Existenzen gefährdet
* Kitas und Schulen wurden überflutet; Kinder und Jugendliche müssen sich nun an fremden Orten zurechtfinden
* für alle ist der „normale“ Alltag unterbrochen.
Wir fühlen mit Ihnen allen und bitten Gott um Kraft und Zuversicht für Sie und Ihre Familien! Besonders gedenken wir allen, die ihr Leben in den Fluten verloren haben und allen, die um sie trauern. Wir wünschen Ihnen Gottes tröstende Nähe und Menschen, die Ihnen beistehen!

Die Flutkatastrophe hat natürlich auch uns als Pastoral- und Pfarrbüroteam getroffen:
* Pastor Dupont ist aufgrund der Erlebnisse für längere Zeit krankgeschrieben und befindet sich in Behandlung.
* Auch weitere Mitglieder des Teams haben Häuser verloren und sind aufgrund der Situation vorübergehend krankgeschrieben.
* Auch die Büros sind betroffen, teilweise nicht mehr vorhanden, und durch mangelnde Internetverbindung und Telefonanschlüsse stark eingeschränkt.
* Viele neue Herausforderungen und Aufgaben sind zu bewältigen.
Neben dem normalen „Alltagsgeschäft“ sind unsere vorrangigen Aufgaben zur Zeit:
* Seelsorgegespräche mit akut Betroffenen
* Trauerbegleitung, Beerdigungen
* Vernetzungsarbeit mit Notfallseelsorgern, psychologischen Mitarbeitern und anderen Hilfskräften
* Gedenkgottesdienste und Gedenkfeiern.
Zur Unterstützung vor Ort hat das Bistum Trier weitere Seelsorger*innen ins Ahrtal entsandt, die in Absprache und in Zusammenarbeit mit uns vor allem für Seelsorgegespräche vor Ort zu Verfügung stehen. Sie erkennen diese Personen an ihren roten Westen mit dem Aufdruck „Bistum Trier“. Sie können sich auch entsprechend ausweisen.

Wenn Sie speziell das Gespräch mit uns wünschen, stehen wir Ihnen unter den Telefonnummern

02643 / 1558 oder 0151 560 138 59

gerne zur Verfügung.

Von Mitte September bis zum Ende des Jahres soll uns ein priesterlicher Mitarbeiter unterstützen.

Aufgrund der aktuellen Situation
* werden die Rätewahlen, die für November geplant waren, auf Mai/Juni 2022 verschoben
* ist die aktuelle Gottesdienstordnung eingeschränkt.


Es grüßt Sie herzlich
Ihr Pastoral- und Pfarrbüroteam

Hochwasser 2021

Spendenkonto von Bistum und Caritas
IBAN:  DE43 3706 0193 3000 6661 21
BIC: GENODED1PAX
Stichwort "Hochwasser 2021“

Spendenkonto Caritas Stiftung Menschen in Not
IBAN: DE43 3706 0193 3017 0010 18
BIC: GENODED1PAX
Stichwort "Hochwasser 2021“

Malteser Hilfsdienst e.V.
IBAN: DE 1037 0601 2012 0120 0012
S.W.I.F.T.: GENODED 1PA7
Stichwort: „Nothilfe in Deutschland“

Caritas hilft Betroffenen - auch finanziell

Hilfesuchende aus der Region Ahrweiler können sich wenden an den

Caritasverband Ahrweiler, Tel. 02641 / 75 98 60 oder 
Caritasverband Mayen, 02651 / 9 86 90.